Tauchtauglichkeitsuntersuchung TTU

Die Tauchtauglichkeitsuntersuchung

Die Deutsche Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin empfiehlt eine ärztliche Untersuchung der Tauchtauglichkeit für aktive Taucher alle 3 Jahre, wenn Sie unter 40 Jahre alt sind, bestehend aus einer umfassenden Anamnese, einer körperlichen Untersuchung, ein Lungenfunktionstest und ein Ruhe-EKG.

Taucher über dem 40 Lebensjahr sollten jedes Jahr eine Untersuchung vornehmen lassen, die auch ein Belastungs-EKG enthält.

Denn ganz gleich, ob Sie nur am Riff schnorcheln




oder "richtig" Tauchen wollen

eine ärztliche Untersuchung wird nicht nur als Formalie von den meisten Tauchschulen verlangt, sie schützt auch Ihre Gesundheit.

Tauchen hat viele Auswirkungen auf den Organismus. Der hydrostatische Druck des Wassers presst Blut aus den Venen der unteren Extremitäten in Richtung Herzen, die Vorlast steigt. Ein gesundes Herz kann dieses Überangebot kompensieren, bei Herzfehlern ist dies jedoch gefährlich. Daher sollte ein EKG gemacht werden.

Die Hohlräume im Körper werden beim Tauchen höherem Druck ausgesetzt. Sie müssen daher beim Ab- und Auftauchen belüftbar sein, um Druckschäden zu vermeiden (Ohr- und Lungenuntersuchung).

Die Krankheitsgeschichte sollte keine Hinweise auf bestimmte Erkrankungen enthalten, da ansonsten Gefahr unter Wasser besteht, wenn diese Krankheiten in einem Umfeld sich manifestieren, das sich doch vom normalen Lebensraum des Menschen stark unterscheidet. Daher findet eine ausführliche Befragung zu eventuell in der Vergangheit aufgetretenen Gesundheitsstörungen statt.



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